Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

OKweitere Informationen

SC Sinzig unterliegt Oedingen

Toller Kampf und Moral wurden nicht belohnt

Zum Abschluss des Kalenderjahres 2018 musste sich der SC Sinzig dem Tabellenzweiten SV Oedingen unglücklich mit 0:1 geschlagen geben.

Vor Beginn waren die Rollen klar verteilt. Während Sinzig einmal mehr personell am Stock ging und das sprichwörtlich letzte Aufgebot ins Rennen schicken musste, kam der SV Oedingen mit der Empfehlung der besten Offensive der Liga ins Rhein-Ahr-Stadion.

Doch Sinzig schaffte es die Individualisten des Gegners größtenteils in Schach zu halten. In einer ersten Halbzeit, die weitgehend ohne Höhepunkte daherkommen sollte, sorgte ein Treffer der Marke „Sonntagsschuss“ für das einzige Highlight. Ein eigentlich als Flanke gedachter Ball der Oedingers Hans Gräfe rutschte diesem derart über den Schlappen, dass er in hohem Bogen aus rund 25 Metern im linken Winkel des Sinziger Kastens einschlug.

Im zweiten Durchgang übernahm dann die Üydül-Elf die Initiative. Aggressiv in den Zweikämpfen und konsequent im Nachrücken setzten die Barbarossastädter den favorisierten Gast unter Druck. Trotz einer Fülle an Chancen, insbesondere vom Sechzehner aus gab es zahlreiche Abschlüsse, konnte der SC jedoch keine „Hundertprozentigen“ heraufbeschwören. Defensiv aber verteidigte es die Mannschaft weiterhin bravourös – im gesamten Spiel schaffte es der offensivstarke Gast nicht das von Mario Groß gehütete SC-Tor ernsthaft zu gefährden.

Für einen eigenen Treffer sollte es aber nicht reichen. Mit einer Mischung aus Fortune und Cleverness fuhr Oedingen die drei Punkte ein. Beim SC Sinzig war man sich nach Schlusspfiff allerdings einig, eine der ansprechendsten Saisonleistungen gezeigt zu haben. „Heute bin ich stolz auf die, die auf dem Platz standen und alles rausgehauen haben“, erklärte Trainer Üydül.

Es spielten: Mario Groß, Ardit Elshani, Christian Engelmann, Benedikt Feldhaus, Paul Buta, Niklas Saess, Murat Üydül, Julian Wahlmeier, Adrian Schefczyk, Selami Zeytinli, Timo Haut, Frederic Kunik und Michael Schüler.