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SC Sinzig schlägt Oberzissen II und springt auf Rang 4

Nach dem enttäuschenden 3:3-Remis in Herresbach hat der SC Sinzig mit einem Heimsieg gegen den SV Oberzissen II zurück in die Erfolgsspur gefunden. Durch zwei Tore von Adrian Schefczyk gewannen die Barbarossastädter mit 2:1 und somit steht der SC Sinzig auf dem vierten Tabellenplatz.

Dabei war die Personalsituation vor dem Anpfiff einmal mehr durchaus kritisch. Doch Sinzig fand gut in die Begegnung, die in den ersten 45 Minuten nur wenige Highlights bieten sollte. Gegenseitige Druckphasen wechselten sich ab – hochkarätige Chancen blieben allerdings aus. Lediglich nach Standards lag hüben wie drüben so etwas wie Torgefahr in der Luft, doch die wenigen Möglichkeiten verstrichen ungenutzt.

Im zweiten Durchgang schaffte es Sinzig dann auch im vordersten Drittel mehr Gefahr auszustrahlen. Und die Üydül-Truppe sollte schnell belohnt werden. Eine Passstafette über Paul Buta, Niklas Saess und Fisnik Sinani wurde letztendlich von Spielmacher Adrian Schefczyk abgeschlossen, der nach rund einer Stunde auf 1:0 für seine Farben stellte.

Sinzig wollte nun mehr und hatte schnell die Chance zu erhöhen, doch eine Dreifachmöglichkeit wurde vom gegnerischen Torhüter mustergültig entschärft. Wenige Minuten später war es dann aber doch soweit. Oberzissen bekam nach einem Angriff der Sinziger den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum, Saess legte quer zu Schefczyk – und dieser sorgte mit seinem zweiten Treffer für die vermeintliche Vorentscheidung.

Der Jubel war noch nicht wirklich verhallt, da konnte Oberzissen nach einer Standardsituation und anschließendem Chaos im Sinziger Strafraum auf 2:1 verkürzen. Als dann kurze Zeit später auch noch Schefczyk verletzt raus musste und Sinzig nicht mehr wechseln durfte, standen lange 20 Minuten in Unterzahl vor der Üydül-Truppe. Doch mit Moral, Laufbereitschaft und in einer Szene auch einer gehörigen Portion Fortune gelang es der Mannschaft den knappen Vorsprung über die Ziellinie zu bringen.

Es spielten: Mario Groß, Benedikt Feldhaus, Christian Engelmann, Bartos Pazurek, Pascal Horey, Nima Hossieny, Murat Üydül, Fisnik Sinani, Adrian Schefczyk, Paul Buta, Niklas Saess, Daniel Rogge, Gwan Hassan und Haydar Okcu.